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Preiselbeeren wachsen an einem bis zu 30 cm hohen immergrünen Strauch mit ledrigen Blättchen. Sie
gedeihen in subarktischen und alpinen Regionen, auf Heideboden, Hochmooren, in lichten Wäldern.
Preiselbeeren sind besonders in Skandinavien und auf dem Balkan weit verbreitet. Der größte Teil der
Beeren wächst wild, muss also von Hand gepflückt werden, daher der hohe Preis.
Die Blüten der Preiselbeerstauden sind weiß, klein, glöckchenartig. Die Beeren sind je nach Lage von
August bis Oktober reif. Die Früchte erreichen einen Durchmesser bis ca. f cm, sind kugelig bis oval, bei
Vollreife glänzend hellrot bis scharlachrot. (Nicht zu verwechseln mit der mehligen Sandbeere.) Die Beeren
haben wenig Saft, sind herb, säuerlich, aromatisch und nur die ganz reifen sind roh angenehm zu essen.
Frische Preiselbeeren sind im Kühlschrank einige Wochen lagerbar; sie lassen sich tiefkühlen.
Verwendung: Preiselbeeren passen ausgezeichnet zu Wild, Geflügel, Sauerbraten, Siedefleisch, geben mit
Äpfeln oder Birnen eine geschmacklich abgerundete Beilage.
Aus Preiselbeeren lässt sich beispielsweise folgendes herstellen: Konfitüre, Gelee, Kompott, Sauce,
Relish, Likör, Chutney, Limonade, Sorbet.