Mehlspeisen, Nudeln

Müslichüechli



Ausbackteig (Bierteig)

  • 150 g Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Msp. Muskat
  • 1 1/2 dl helles Bier oder Mineralwasser
  • 2 Eigelb
  • 1 TL Öl
  • 2 Eiweiß
  • 1 Msp. Backpulver
  • 30 größere Salbeiblätter mit Stiel
  • Fett zum Backen
  • Das Mehl in einer Schüssel mit Salz und Muskat vermischen. Das Bier aufs Mal dazugießen und mit dem Mehl zu einem glatten Teig verrühren. Dann Eigelb und Öl druntermischen. Den Teig zugedeckt etwa 1/2 Stunde ruhen lassen, damit das Mehl quellen kann.

    Salbeiblätter abspülen, mit Küchenpapier trocknen. Das Backpulver zum Eiweiß geben und zu steifem Schnee schlagen. Mit dem Gummischaber sorgfältig unter den Teig ziehen.

    Zum Schwimmendbacken ohne Friteuse eine Gusseisen- oder Chromstahlpfanne mindestens zur Hälfte mit Öl füllen. Zum Abtropfen der gebackenen Chüechli ein Tortengitter auf ein Wähenblech legen. Die Drahtkelle oder der Schlitzlöffel dienen zum Herausnehmen des Frittiergutes.

    Ein Salbeiblatt nach dem ändern durch den Teig ziehen und sofort ins heiße Öl tauchen. Das Öl ist genügend heiß (ca. 190 Grad), wenn sich beim Eintauchen der Chüechli ringsum zischende Bläschen bilden. Es können so viele Chüechli aufs Mal gebacken werden, wie nebeneinander Platz finden.

    Die Müslichüechli schmecken am besten, wenn sie sofort serviert werden.

    Mit einem Glas Weißwein zum Aperitif oder mit einem reichhaltigen Salat als Nachtessen zu gemessen.

    Tipps: - Anstelle von Bier oder Mineralwasser kann Weißwein, Apfelwein oder Süßmost verwendet werden. Die in den Getränken enthaltene Kohlensäure lässt den Teig luftiger werden. - Wer es süß mag, der bestreut die Müslichüechli mit Zimtzucker. - Auch Fischfilets und vorgekochtes Gemüse können in diesen Teig getaucht und ausgebacken werden. - Das knusprig gebackene Frittiergut schmeckt am besten, wenn es frisch gegessen wird. Falls es kurz warm gestellt werden muss, im warmen Backofen auf Haushaltpapier legen; die Backofentüre leicht geöffnet lassen.

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    Bierteig, Fettgebackenes, Kräuter, Salbei, September, Zürich

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