Herkunft: Der Kakaobaum stammt aus Zentral- und Südamerika. Heute wird er auch in anderen tropischen
Ländern angebaut. Für die Herstellung von Kakaopulver werden die Früchte dieses Baums fermentiert und
die Kerne anschließend geröstet. Nun werden sie aufgebrochen, um Schalen und Keime zu entfernen. Zur
Herstellung von Schokolade wird dieser Bruch weiterverarbeitet. Für die Kakaopulver-Produktion muss der
Bruch mit Hilfe eines chemischen Verfahrens 'aufgeschlossen' werden. Damit wird das Aroma gemildert
und das Pulver mit einer Flüssigkeit vermischbar gemacht. Dann wird die Masse nochmals zerkleinert,
ausgepresst und mehrmals gemahlen. Das ausgepresste Fett (Kakaobutler) wird für die
Schokoladeproduktion benötigt.
Aussehen und Aroma: das dunkelbraune, reine Kakaopulver ist herb und leicht bitter im Geschmack.
Im Angebot: in Packungen verschiedener Hersteller, mit einem Fettgehalt von meist rund 20%. Es gibt aber
auch fettarmes Kakaopulver mit nur rund 10% Fett. Angaben auf der Packung beachten!
Übliche Verwendung:für Gebäck und Instant-Getränke.
Ausprobieren
- Schokolade-Omeletten: Kakaopulver (ca. 2 Esslöffel) unter den fertigen Teig rühren. Omeletten mit
Apfelmus oder Himbeerkonfitüre füllen.
- Guetzli-Füllung: Kakaopulver (ca. 1 Esslöffel) mit wenig Milch oder Rum (1 Esslöffel) mischen, unter
Mandelmasse (Backmarzipan; 100 g) mischen. Haselnussgroße Kugeln formen, leicht flach drücken,
zwischen 2 Guetzli, z. B. Sables, legen.
- Für Wähen: Kakaopulver mit wenig Puderzucker mischen, Apfel- oder Rahmwähe damit bestäuben.